
Mythos Gräfin Cosel
Zur Rezeptionsgeschichte der Anna Constantia von Brockdorff (1680–1765)
Sie war die berühmteste Geliebte des sächsischen Kurfürsten und Königs von Polen, August dem Starken, und verkörpert symbolisch die für Sachsen so fruchtbare Epoche des Augusteischen Barocks mit der sächsisch-polnischen Union. Die Schönheit, der Charme und Witz der Gräfin Cosel wurden gepriesen. Doch wie bei wenigen anderen Personen in der Geschichte Sachsens vermischten sich bei ihr Wahrheit und Fiktion, Legende und Realität – der perfekte Nährboden für einen Mythos, an dessen Entstehung die Gräfin selbst beteiligt war.
- Mit Jens Gaitzsch, SBG Sachsen gGmbH, Burg Stolpen
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

August in der Zeitmaschine
Sächsische Geschichte in den Romanen J. I. Kraszewskis und ihrer Verfilmung
Der Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski wählte in seiner Sachsen-Trilogie die rund 100 Jahre zurückliegende Geschichte um August II. und III. und die Sächsisch-polnische Union zum Thema. Wiederum rund 100 Jahre später, in der damaligen DDR, wurde dieser Stoff verfilmt. So ergeben sich ganz unterschiedliche und auch überraschende Perspektiven auf die Geschichte.
- Mit Dr. Franziska Müller, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Sachsens Glanz aus Pappmaché und Phantasie
Die sächsischen Dreharbeiten für Kraszewskis Sachsen-Trilogie
Der sechsteilige Fernsehfilm »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« von 1985 war die aufwendigste und teuerste Produktion in der Geschichte der DEFA. Noch heute faszinieren die Qualität des Drehbuchs, die Pracht der Ausstattung und die Qualität der Schauspielerinnen und Schauspieler.
Die Dreharbeiten waren ungewöhnlich aufwendig, denn die Suche nach geeigneten Spielorten war nicht einfach. Vieles war zerstört und zur Zeit der Produktion noch nicht wieder aufgebaut. So mussten andere Orte als Ersatz dienen, vor allem für das nicht mehr existierende Residenzschloss.
Wer diese Filme heute anschaut und sich in Dresden und Umgebung auskennt, für den sind sie eine doppelte Reise in die Vergangenheit – in die Epoche Augusts des Starken und in die DDR der 1980er Jahre. Gehen Sie mit uns auf eine spannende und amüsante Suche nach den kleinen Fehlern am Bildrand und den Tricks des Regisseurs, um eine Welt wiederauferstehen zu lassen, die es nicht mehr gab.
- Es erzählt Dr. Stephan Reher
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Scherben bringen Glück!?
Geschichte(n) rund ums weiße Gold
Im 17. Jahrhundert schätzten Adlige und reiche Bürger dünnwandige und üppig gestaltete Dinge aus schwanenweißem Porzellan, die eine Zierde jeder Tafel waren. Doch das Geheimnis der Herstellung hüteten in jener Zeit die fernen Länder Ostasiens. Wie gelang es schließlich in Dresden, das europäische Hartporzellan zu entwickeln? Geschichten und Anekdoten ranken sich um seine Erfindung und das Streben, sächsischem Porzellan Weltgeltung zu verschaffen.
- Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Scherben bringen Glück!?
Geschichte(n) rund ums weiße Gold
Im 17. Jahrhundert schätzten Adlige und reiche Bürger dünnwandige und üppig gestaltete Dinge aus schwanenweißem Porzellan, die eine Zierde jeder Tafel waren. Doch das Geheimnis der Herstellung hüteten in jener Zeit die fernen Länder Ostasiens. Wie gelang es schließlich in Dresden, das europäische Hartporzellan zu entwickeln? Geschichten und Anekdoten ranken sich um seine Erfindung und das Streben, sächsischem Porzellan Weltgeltung zu verschaffen.
- Mit Lutz Reike, Museen der Stadt Dresden
- Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).

Die Gräfin Cosel durch die polnische Doppelbrille
Die Verfilmung des Kraszewski- Romans von Regisseur Jerzy Antczak aus dem Jahr 1968
Die Sachsen ‑ Trilogie von Józef Ignacy Kraszewski inspirierte Regisseure auf beiden Seiten der polnisch-deutschen Grenze dazu, Filme über die Zeit der Herrschaft der Wettiner am sächsisch-polnischen Hof zu drehen. Dem bekannten Kultfilm »Sachsen, Glanz und Preußens Gloria« ging eine polnische Produktion aus dem Jahr 1986 voraus. Bernd Karwen verrät, unter welchen Umständen der Regisseur Jerzy Antczak die polnische Version von »Gräfin Cosel« drehte und wer die Rolle besetzte.
- Mit Bernd Karwen, Leipzig
- Eintritt: 10 €, ermäßigt 8 €
- Bitte reservieren Sie rechtzeitig online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351 488 7272 (MO – FR).